Ernährung Warum vegan?

Gib deinem Körper, was er wirklich braucht: Pflanzen!

Du kennst sie bestimmt, die vielen Heilungswunder, die angeblich mit einer pflanzlichen Ernährung einhergehen. Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Wie jede andere Ernährungsform kann auch die pflanzliche einseitig und damit ungesund sein. Aber solange er ausgewogen und gut durchdacht ist, hat ein veganer Speiseplan allerlei gewinnbringende Effekte auf unsere Gesundheit. Warum ist das so?

Planzen sind natürliche Medizin

Das Weglassen tierischer Lebensmittel alleine macht eine vegane Ernährung noch lange nicht gesund. Es ist vor allem das Mehr an frischen Pflanzen, das sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. Wer keine tierischen Produkte samt ihrem hohen Energiegehalt zu sich nimmt, hat automatisch mehr Platz für pflanzliche Lebensmittel. Mit einer möglichst bunten, vielfältigen und frischen Auswahl an Pflanzen ist unser Körper gut gerüstet, um tägliche Mikroschäden zu reparieren. Für die heilende Wirkung sind vor allem zwei Stoffgruppen verantwortlich, die sich ausschließlich in Pflanzen befinden: sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind Entzündungshemmer

Sekundäre Pflanzenstoffe wirken entzündungshemmend und schützen unser Immunsystem. Indem sie das Zellwachstum verlangsamen, krebserregende Substanzen ausschalten und Entgiftungsprozesse aktivieren, haben sie auch einen präventiven Einfluss auf die Entstehung von Krebserkrankungen. Unser Stoffwechsel profitiert ebenfalls von ihnen, da sekundäre Pflanzenstoffe Cholesterinspiegel, Blutzucker und Blutdruck regulieren. Auch wirken sie Thrombose entgegen. Sekundäre Pflanzenstoffe haben einen antimikrobiellen Effekt, sind also natürliche Antibiotika, die uns vor Infekten schützen.

Ballaststoffe leiten Giftstoffe aus

Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und helfen dem Körper, schneller Giftstoffe auszuleiten.

Pflanzenbetonte Esser, die mehr Ballaststoffe zu sich nehmen, haben im Vergleich zu Mischköstlern, die einen ähnlichen Lebensstil führen, ein geringeres Risiko für Zivilisationskrankheiten. Darunter Diabetes mellitus Typ 2, verschiedene Krebserkrankungen und Bluthochdruck. Auch der Spiegel des „schlechten“ LDL-Cholesterins ist bei einer ballaststoffreichen Ernährung wesentlich niedriger. Erhöhte LDL-Cholesterinwerte begünstigen die Entwicklung von Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen, die zu den Haupttodesursachen in der westlichen Gesellschaft gehören.

Nicht zu Unrecht wird eine pflanzliche Ernährung oft als präventive Maßnahme oder ergänzende Therapiemethode zu einer medikamentösen Behandlung diverser Erkrankungen, beispielsweise rheumatoider Arthritis oder Magen-Darm-Erkrankungen, empfohlen.

Mehr Energie und Ausdauer

Eine ausgewogene und abwechslungsreiche pflanzliche Ernährung besteht aus komplexen Kohlenhydraten, hochwertigen Proteinen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese hochwertigen Energiequellen verdaut unser Körper langsam, da er die einzelnen Bestandteile zunächst aufspalten muss. Der Stoffwechsel bleibt damit länger in Bewegung, Energie wird langsamer und einen längeren Zeitraum freigesetzt. Belastende, energielose Tiefs, wie sie jeder nach Mahlzeiten mit vielen einfachen Kohlenhydraten kennt, sind seltener oder bleiben ganz aus, weil der Insulinspiegel leichter auf einem konstanten Level gehalten werden kann.

Ernährungsbewusste Veganer haben seltener Übergewicht

Der Umstieg auf eine pflanzenbasierte Ernährung führt sehr oft auch zu einem besseren Körpergefühl. Pflanzliche Nahrungsquellen sind in der Regel weniger energiereich als tierische gleichen Volumens. Isst man sich an Pflanzen satt, nimmt man also weniger Energie auf als mit tierischen Nahrungsquellen. Auch das vermehrte Kauen leitet bereits ein Sättigungsgefühl ein. Deshalb geht eine Umstellung auf eine pflanzenbetontere Kost oft mit einem meist langsamen, natürlichen Gewichtsverlust einher. Wenn die neue Ernährungsweise, anders als bei einer Diät, beibehalten wird und sich auch das Aktivitätslevel nicht verringert, bleibt der Jojo-Effakt aus. Anfängliche Verzichtsgefühle – möglich während einer Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung – weichen meist schon nach kurzer Zeit. In den Vordergrund treten dann die Freude an frischen, hochwertigen Lebensmitteln, die Beschäftigung mit der Zubereitung von Mahlzeiten und der bewusstere Genuss am Essen. Nicht jede vegane Ernährungsweise geht mit einem gesunden Körpergewicht Hand in Hand. Mit Sicherheit ist diese Ernährung aber hinsichtlich unserer westlichen, oft bewegungsarmen Lebensweise ideal, um Übergewicht vorzubeugen.

Tierische Lebensmittel belasten unseren Körper

Der Verzicht auf tierische Lebensmittel, also Fleisch (inklusive Fisch), Milch, Milchprodukte und Eier, führt zum Wegfall zahlreicher Stoffe, die unseren Körper unnötig belasten. Kurz gesagt: Ein vegan lebender Organismus wird nicht mit Cholesterin, gesättigten Fettsäuren und tierischem Protein, welches eine kanzerogene Wirkung haben kann, überladen. In tierischen Lebensmitteln finden sich außerdem Hormone, Arzneimittelrückstände und Transfette. Meerestiere sind zudem häufig mit Mikroplastik und Quecksilber belastet. Es ist unbestritten, dass all diese Stoffe für den menschlichen Organismus nicht gesund sind.

Wer mehr darüber erfahren möchte, warum tierische Produkte negative Auswirkungen auf unseren Körper haben können, dem kann ich das Buch des Ernährungswissenschaftlers T. Colin Campbell “China Study – Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise” empfehlen.

Pflanzen als Basis eines gesunden Lebensstils

Veganer essen vereinfacht gesagt also mehr von dem, was der Körper braucht und weniger von dem, was er nicht braucht. Bei einer wesentlich geringeren Energiedichte haben Pflanzen gleichzeitig einen viel höheren Nährstoffgehalt als tierische Produkte. Eine ausgewogene, pflanzliche Ernährung kann die perfekte Basis für einen gesunden Lebensstil sein, zu dem natürlich auch viel Bewegung, ein bewusster Umgang mit Genussmitteln sowie mentale Ausgeglichenheit gehören.

Sicherlich ist eine pflanzliche Ernährung nicht die Einzige, die in einer ausgewogenen Form einen positiven Effekt auf die Gesundheit hat. Allerdings ist sie die Einzige unter den gesunden Ernährungsformen, die gleichzeitig auch unseren ethischen und moralischen Aspekten genügen kann.

Was auf unseren Tellern landet, ist erwiesenermaßen einer der wichtigsten Faktoren, mit denen wir unsere körperliche Verfassung sowohl negativ als auch positiv beeinflussen können. Einfache, leicht umsetzbare Veränderungen können schon gewaltige Unterschiede machen.

Falls du in Zukunft weniger tierische Produkte essen möchtest, es dir aber an Ideen fehlt, schau dir doch mal diese Rezepte an:

Süßkartoffel-Heideleber-Dessert mit Kakao
Gebratener Chicorée mit Belugalinsen und weißen Bohnen im Süßkartoffelnest
Rucola-Zitronen-Hummus
Karottenquiche mit Kartoffelboden

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